Samstag, 2. Februar 2008

Fischmarkt und Tempel am Samstag

Diesmal gibt es mal fast nur Fotos, weil die eigentlich fuer sich allein sprechen.
Heute morgen sind wir um sechs Uhr aufgestanden und dann mit nem Tuk-Tuk zum Fisch-Hafen von Negombo gefahren. Ich glaube ich habe noch nie so viele und vor allem verschiedene Tiere aus dem Meer auf einem Haufen gesehen! Das war alles seeeehr spannend, aber ohne Fruehstueck im Magen doch teilweise nix fuer Zartbesaitete, eben jene sollten sich dann einige der folgenden Bilder besser nicht ansehen... Also Buehne frei fuer Fischerei:
Es gab runde grosse Fische.

Es gab lange duenne Fische.
Es gab silberne, rote und gepunktete Fische.
Es gab auch gruen-blaue Fische.
Es gab Manta-Rochen.
Es gab riesengrosse Fische.
Es gab kleine Haie (die vorwitzig die Zunge rausstrecken koennen.)
Und so bleibt alles hygienisch frisch!
So kann man dann gucken, was man gern haette.
Hier wird eher grobe Arbeit verrichtet. Als dieser "Metzger" mal n bissl kraeftiger zugekloppt hat (vielleicht war die Machete schon n bisschen stumpf fuer ihren Zweck) waren Judith und ich dann um einige Fischblutflecken auf Haut und Klamotten reicher...und das alles um kurz nach sieben!
Auf dem Holzblock daneben ging es etwas "normaler" zu, fast wie bei uns an der Fischtheke.
Mit diesen Booten holen die Fischer ueber Nacht diese Vielfalt aus dem Meer.

Die beiden haben direkt mal Nachschub geangelt und waren auch recht erfolgreich.

Und diese beiden waren offenbar so stolz auf ihren juengsten Fang, dass wir sie unbedingt fotografieren sollten, also biddeschoen!
Judith wollte dann nach dem Markt wieder nach Hause und so bin ich dann eben allein weiter durch Negombo gestampft, hab mit auf dem Markt Bananen zum Fruehstueck gekauft, das alte Hollaender-Fort angesehen und dabei das Gefaengnis gefunden und bin eben einfach rumgelaufen, bis ich dann irgendwann zu einem grossen buddhistischen Tempel kam, der mir schon einige Male im Vorbeifahren aufgefallen ist. Er ist ca. 20 Minuten zu Fuss von unserem Haus entfernt.
Dieser Tempel ist schon 108 Jahre alt, als ich mich da so umsah, kam gleich ein Moench an und hat mir alles moegliche erklaert...sehr nett. Man muss uebrigens durch das grosse Maul hindurch, wenn man rein will!
Gebaeude auf dem Temeplgelaende.
Ein Bodhi-Baum. Jeder buddhistische Tempel hat einen solchen, denn das ist so etwas wie ein heiliger Baum. Lord Buddha hat in Indien unter einem Bodhi-Baum gesessen und nachdem er da so ca. 16 Jahre lange meditiert hat, hatte er seine Erleuchtung.
Ein Gebaeude aus der Tempelanlage. Diese Kuppel auf der Spitze ist einem Bodhi-Blatt nachempfunden.
Eingangstor zu einem Tempel.
Nachdem ich ca. 4 Stunden recht ziel- und zugegebener Massen auch orientierungslos durch die Gegend gelaufen bin, war ich dann auch ganz froh gegen elf wieder zu Hause zu sein und nach einer kalten Dusche habe ich den Rest des Tages mit Lesen und Rumgammeln auf einem unserer Balkons verbracht.
Adieu!

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

und nachdem er 16 Jahre unter dem Baum meditierte, sahenseine Füße aus wie Deine...

Anonym hat gesagt…

Liebe Anne, es grüßt Dich ganz herzlich Deine Oma Ruth.
Ich bin noch dabei, Deine interessanten Berichte zu lesen. Ich finde es ganz toll, dass man erfahren kann, wie es Dir geht. Habe Deine Adresse von Fine bekommen. Weiterhin alles Gute!