Freitag, 9. Mai 2008

Mal wieder Sueden...

Und ein weiterer Trip in den Sueden des Landes. Wie gewohnt ging es Freitag nach der Arbeit los mit dem Bus durch den Feierarbendverkehr von Colombo...Diesmal waren wir mal wieder alle zusammen unterwegs (Anja, Judith, Anne, Michael, Sven und Suresh).
Schliesslich gegen zehn endlich bei Bijou im Guesthouse angekommen und noch in nem Lokal am Strand gegessen.
Am naechsten Morgen dann ganz frueh nach Galle gefahren. Da war ich nun schon hundertmal durchgefahren, habe mir aber das alte Hollaenderfort, dass es dort zu sehen gibt, nie angeschaut.
Das Fort ist wie eine kleine andere Welt, wie eine kleine Stadt, es gibt Geschaefte, Gotteshaeuser fuer mindestens vier verschiedene Weltreligionen, Wohnhaueser, eine Polizei usw.
Hier mal ein paar Eindruecke:

Der Leuchtturm (und im Hintergrund zu erahnen der heutigen Hafen von Galle).

Die Befestigungsmauer. (Waehrend des Tsunamis haben diese alten dicken Mauern dem Fort wahre Dienste erwiesen, das Fort wurde fast gar nicht zerstoert, waehrend das neue Galle fast komplett verwuestet wurde, Galle war eine der vom Tsunami am schlimmsten betroffenen Staedte). Der Moench geniesst offenbar auch die Aussicht auf das schoene und erstaunlich klare Meer.

Polizeistation aus der britischen Besatzungszeit. Am Giebel kann man den Hahn sehen, der das Wahrzeichen von Galle ist (angeblich hat Galle daher auch seinen Namen.)

Typische Strasse. Es gibt massenhaft Gebaeude aus der Kolonialzeit, nur einige kleine Bausuenden sind begangen worden... ist mir allerdiengs voellig unverstaendlich, wie man dafuer ne Genehmigung bekommen kann...das Fort ist naemlich uebrigend Unesco Weltkulturerbe.

Kirche aus der Zeit der Hollaender. Nur weniger Meter weiter steht dann die Anglikanische...

Schickes Haus! (hab vergessen, was das war :) )
Obwohl wir frueh da waren, wurde es schnell unertragelich heiss und so ging es weiter nach Koggalla. Dort fand an diesem Tag die jaehrliche Party fuer alle Flintecmitarbeiter aus Koggalla statt. Wir hatten uns passender Weise in der Woche zuvor selbst eingeladen und so gab es in einem schicken Hotel am Strand fuer uns Freibier und ein leckeres Buffet. Anja und ich wagten uns sogar auf die Tanzflaeche, nachdem es ununterbrochen Aufforderungen dazu gab. Dort wurden wir dann wild umtanzt, alle hatten Spass und wir Muehe uns dort wieder rauszumanoevrieren...Am Nachmittag gab es noch so lustige Spiele wie Ballontanz (zwei Leute muessen mit nem Luftballon zwischen den Nasen tanzen, ohne das der Ballon rungterfaellt). Ich hab mich mit Sunil, dem General Manager aus Koggalla, der soooo lieb ist, dass ich ihn am liebsten als meinen Onkel haette, in den Ring gewagt, weil wir aber so wilde Taenzer sind, haben wir ungefaehr 2 Minuten durchgehalten...
Schliesslich haben wir noch bestimmt ne Stunde im Meer getobt, dass an dieser Stelle super Wellen und einen schoenen seichen Strand hatte. Es wurde gedoept (was ist das eigentlich fuern komisches Wort?!) was das Zeug haelt und diverse Beine weggezogen oder auch gerne getreten...klingt nicht so, war aber lustig!
Am Abend "wie immer" ein kuehles Bier in den Liegestuehlen ueber dem Meer und dabei der Sonne beim Untergehen zugesehen! Und danach richtig geschlemmt...


Frueh am naechsten Morgen wollten wir Haie beobachten, Sven hatte angekuendigt, dass er ne Stelle kennt, von der aus man welche sehen kann. Also hingeklettert...

...und dann das gesehen:

Das Meer war viel zu rauh! Also ab zurueck ins Bett!
Spaeter dann noch zum Strand gegangen...irgendwann fing es dann in Stroemen an zu regnen, was uns in keiner Weise vom Schwimmen und unseren lustigen Wasserspielchen abhielt. Da hat es einem wenigstens das salzwasser aus dem Gesicht gewaschen...
Am dem Rueckweg noch Mitbringsel erstanden...
Mein kleine Freund bei Bijou, hat mittlerweile auch schon viel Vertrauen zu mir. Als wir am Freitagabend ankamen, musste ich erst mal ne Runde mit ihm malen, so wie am Samstag und Sonntag auch:


Dabei gibt es sehr klare Vorstellungen, welchen Farben wie zu benutzen und zu kombinieren sind...Ich will ihn immer noch am liebsten mit nach Hause nehmen...
Nach einer leckeren Pizza bei Kumara (dem Wirt vom Restaurant nebenan) machten wir uns dann gegen 5 zurueck auf den Weg nach Hause.

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